Magazin für Mobilität, Verkehrspolitik und Fahrradkultur Herausgegeben vom ADFC Sachsen e. V.

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Frühjahr 2012: Angst vorm Radfahren?

In der Debatte um Sicherheit im Straßenverkehr hat sich in den letzten Jahren eine "Selbst-Schuld-Rhetorik" breit gemacht. Radfahrer, die keinen Helm tragen, sind selbst Schuld an ihren Verletzungen, wenn es zu einem Unfall kommt. Es verwundert nicht, dass statt wirksamer Lösungsansätze die schwächeren Verkehrsteilnehmer mit Angstkampagnen für die Gefahren des motorisierten Verkehrs verantwortlich gemacht werden sollen. Dennoch ist auffällig, dass die Wahrnemung des Radfahrens als gefährliche Angelegenheit für Mutige von Land zu Land extrem unterschiedlich ist. In den USA und Australien beispielsweise ist Radfahren keine typische Fortbewegungsart für Jedermann, wie beispielsweise in Holland. Dort fahren normale Menschen - alte, junge, dicke, dünne - täglich mit dem Rad und würden nie auf den Gedanken kommen, sich einen Verkehrsminister zu wählen, der ihnen droht, eine Helmpflicht einzuführen. Nur zu ihrem eigenen Schutz, versteht sich.

Außerdem in dieser Ausgabe: ADFC nun auch in Görlitz, Albertbrücke: Dresdner veralbert, Verkehrsdialog Sachsen: Bürgerrechte nur für Autofahrer?, Die Stadt als Parkplatz?

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